There is always a bigger fish…

20. Juni 2010

Ich krieg ja von allen Seiten öfters mal gesagt „Au Mann, Du fährst Rettung? Ey, das is ja hart, da siehste bestimmt jede Menge. Wie kommste damit überhaupt klar?“

BULLSHIT!

Ich verweise da auf die Neuaufnahme in der blogroll, die Neonatalie.

Kinderkrankenschwesterbruder auf einer neonatalogischen IMC wäre genau der Job, mit dem ich nicht klarkommen würde, ich krieg ja schon Pipi in den Augen, wenn ich mal ne kerngesunde 35.SSW im Inkubator fahre.

Respekt!

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Kleines Suchspiel

18. Juni 2010

Da ich gerade  – rechtzeitig zu den spannendsten Vorrundenspielen – meinen Urlaub angetreten habe, gibt es aus dem Rettungswesen zur Zeit nicht wirklich viel zu erzählen. Dafür fiel mir aber mal was auf, womit jeder Rettungssherpa und Assi mit Urkunde eigentlich mehrmals täglich arbeitet, bestimmt in Massen jede Menge Geld kostet und einen FEhler hat.

Nein, ich beziehe mich gerade nicht auf die Akkulaufzeit des Lifepak 12, sondern auf was viel simpleres: Das Rettungsdienstprotokoll, hier in seiner Form, wie es die DokuFORM Verlags GmbH am Markt hat.

Lange Rede, kurzer Sinn, hier ein Ausschnitt der Rückseite, man finde den Fehler:


Ey, wo sindn die Kullies?

12. Juni 2010

Nur ein kurzer Eindruck der INTERSCHUTZ, bevor ich mir um halb Neun Empire vs. Colonies anschaue.

Halle 2, die „Abspritzhalle“ war fürchterlich.

Überall angetrunkene Löschknechte mit Handykameras auf Werbemittelraubtour.

YUCK


Hyper? Hypo? Silencium?

11. Juni 2010

Mal ein ganz kurzer, bevor ich mit stundenlang auf die Autostrada lege und nach Leipzig fahre, um Ihr wißt schon was zu besuchen.

Habt Ihr Euch schonmal gewundert, warum bei vielen Patienten ohne weitere Therapie Blutdruckschwankungen u.U. im Bereich von 60-70 systolisch auftreten? Und das vor allem dann, wenn mehrere Personen den Druck messen?
Ich glaub, ich hab ne Erklärung.

Es fiel mir schon vor einiger Zeit auf, daß komischwerweise meine gemessenen Werte bei einer Nachkontrolle durch RA oder NA oder RS/NEF öfters Mal daneben lagen, und das nicht zu knapp.
Meistens hab ich zu hoch gemessen, zumindest in den Augen Anderer.
Schon von Selbstzweifeln geplagt, fragte ich mich, ob ich damals in der Schule nicht richtig aufgepaßt habe und kurz davor, meine teure Littmann-Kopie in die Tonne zu werfen, kam das AHA-Erlebnis vor ein paar Tagen und zog sich durch die letzten Dienste.

Achtet mal bei Euren Teampartnern, Schwestern, Ärzten, Famulanten oder PJlern (an die Zivilisten: eure Apothekerin, falls sie nicht elektrisch mißt) darauf, wie sie das Stethoskop in die Ohren stecken.

Ich dachte, ich werd nicht mehr, als ich bei etwa 30% aller Beobachtungen feststellte, daß die Ohroliven bei den Kollegen nach HINTEN zeigten!
(Zur Erklärung: der Gehörgang geht schräg nach vorne, das ist Mutter NAturs Weg und zu sagen, daß unsere Ohren nicht als Staudrucksensor taugen)

Da brauch ich mich ja nicht wundern, daß öfter mal Schrott bei der Messung rauskommt, wenn die Leute sozusagen einen Schalldämpfer in der Leitung haben und folglich die Korotkoff-Geräusche erst wesentlich später wahrnehmen.

Und damit erklärt sich auch, warum ICH immer höher messe.
Problem solved, ich bin nicht die Fehlerquelle…