How to fuck things up…. and good

Mein Vater hat es schon letzte Woche angekündigt, er kann mit seinem Rechner nicht mehr um. Das ist bei ihm zwar manchmal ein Problem, welches zwischen den Ohren sitzt, aber diesmal war er nicht schuld.

Die Festplatte (Baujahr 2000) hatte mehr oder minder den Geist aufgegeben, was dann meine „Fach“kenntnis auf den Plan rief. Nach mehreren Stunden rumprobieren entschied ich mich dann dafür, dem Papa mitzuteilen, daß der Patient den Weg alles Irdischen – in diesem Falle die Elektroschrotttonne – nehmen würde.

Ich gab der Platte allerdings noch eine letzte Chance, nämlich in meinem PC mal kurz an den IDE-Bus ranzudürfen, um zu zeigen, ob noch ein Fünkchen Lebenswille in ihr steckt.

Nun ratet mal, was dann passierte….

Röööchtöööch!

Um die Platte einzubauen mußte ich u.a. die Stromversorgung vom Mainboard trennen, was der dafür zuständige Stecker nur widerwillig mit sich machen ließ. Und da ich kein Neurochirurg sondern Rettungssanitäter bin, hat das Mainboard die Trennung vom Stecker mit einem satten Knacken kommentiert. Nach Einbau und Rekonnektion die Diagnose: Hirntod. CRAP!

Statt einer kaputten Festplatte aus einem altersschwachen Rechner hab ich jetzt auch noch ne heile Festplatte aus einem recht guten Rechner und verbrachte gerade die letzten 4 Stunden damit, meine Daten wieder gangbar zu machen.

Dafür hab ich mir so einen lustigen Adapter geholt, dern man per USB an die ausgebaute Festplatte anschließt und mit dem Laptop auslesen kann.

Preis: €16,99; darauf hätte ich auch früher und ohne Streß kommen können…

Herzlichen Glückwunsch, der Rettungssherpa gibt hiermit bekannt, nun offiziell die Zulassungsprüfung zur DAU-Akademie erfolgreich bestanden zu haben.

*grummel*

Advertisements

8 Responses to How to fuck things up…. and good

  1. gash sagt:

    Kleiner tip:

    in solchen fällen die Festplatte nicht „Einbauen“ sondern lediglich „Rein“- oder „Drauflegen“.
    Solange man das Gehäuse nicht absichtlich unter Strom setzt, wird nichts ’schlimmes‘ passieren.

    Es erspart einem lediglich Arbeit.

  2. Bei sowas wäre ich hoffnungslos aufgeschmissen..RA halt 🙂

  3. 😀 oh mann das is doof gelaufen ^^

  4. Jens sagt:

    Tipp

    Es gibt Adapter* im Versand – IDE => USB – damit entfällt jeglicher Aufwand im PC – kosten auch nicht soviel (auf jeden Fall weniger als ein Mainboard).

    Gruß Jens

    * Ein reiner Adapter ohne Gehäuse – nur der Adapter mit einem USB-Stecker und ein Netzteil dazu.

  5. ozyan sagt:

    Ich schließ mich Paul an, ich wäre ebenso aufgeschmissen… Da kommt immer der Hilferuf an die Familie 😀

  6. Hermione sagt:

    Den Adapter-Tipp muss ich mir merken, sobald ich genügend Motivation angesammelt habe meine Daten von den Festplatten meines alten PCs retten zu wollen. Aber nachdem das Biest sich in seiner präfinalen Phase so widerlich benommen hat, kann es noch dauern, bis es soweit ist.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: