All in the family…

Letztens berichtete ich über eine Art Wunder, nämlich die (erfolgreiche) Reanimation eines zwölfjährigen Mädchens mit halbwegs sicheren Todeszeichen.

Was ich in dem Zusammenhang verschwiegen hatte, war der Fakt, daß in der gesamten Familie eine Neigung zu Herzrythmusstörungen verbreitet war.

Der Familienvater ist vor Jahren erfolgreich reanimiert und mit einem Defi versehen worden. Die älteste Tochter der Familie verstarb vor einiger Zeit an den Folgen eines unbemerkt eingetretenen Kammerflimmerns, welches offenbar eine leichte hypoxische Hirnschädigung auslöste, diese war wiederum für cerebrale Krampfanfälle verantwortlich.

An just einem solchen Krampfanfall verstarb sie vor einigen Monaten.

Tochter Nummer Zwei hatte ich in bzw. unter den Fingern.

Und die Dritte im Bunde?

Ja, die wurde vor ein paar Tagen von meinen Kollegen nach beobachtetem Kreislaufstand im Klassenzimmer reanimiert. Und zwar erfolgreich.

Ich möchte ehrlich gesagt nicht wirklich wissen, wie es um den seelischen Zustand der Angehörigen bestellt ist.

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3 Responses to All in the family…

  1. SusiP sagt:

    Unglaublich! Es ist manchmal nicht zu fassen, was einige Familien für Schicksale tragen müssen. Ich frag mich dann auch, warum das so ungerecht verteilt wird. Als wenn eine Bombe nicht reichen würde. Schlimm.

  2. Auriel sagt:

    Warum nicht ICD für alle?

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