Wirst Du noch betreut – oder stirbst Du schon? (I)

2. Januar 2012

Mit diesen, der Werbung entlehnten Worten soll mein erster neuer Beitrag beginnen. Vertreter der blaulautrettenden Zunft ahnen vermutlich, wo sich diese Episode abspielt. Ganz Recht. In einem sogenannten Pflegeheim.  Den Rest des Beitrags lesen »


Frohes Neues

2. Januar 2012

Hurra, ein neues Jahr hat begonnen. Das ist toll, ich hab auch überhaupt keine Vorsätze, die ich in 10 Tagen wieder brechen könnte. Ich mach einfach so weiter wie bisher, ich schieße scharf gegen inkompetente Kollegen, sprenge  inkompetentes Pflegepersonal (dazu später mehr) und bilde mich weiter, was das Zeug hält.

Ich hatte ja auch überhaupt keine Zeit, Vorsätze zu fassen, schließlich hatte ich Silvester Dienst, dies nicht zum ersten Mal.

Und ich muß sagen, es war bei Weitem das friedlichste Silvester, welches ich, unabhängig von Dienst oder Freizeit, jemals erlebt habe. Wir haben vorzüglich gespeist, lustige antike Halbstundenkomödien im TV (mehrfach) angeschaut und nebenbei noch diverse Lebe(r)n gerettet.

Keine abgerissenen Finger, keine Visusverluste, keine Knalltraumata (weder bei mir noch bei Patienten), nur eine oberflächliche Verbrennung °I nach Raketentreffer; quasi Glück gehabt. Dazu das übliche Standardprogramm.

Dafür haben wir die Möglichkeit gehabt, quasi den ganzen diensthabenden Rettungsdienst zentral zusammenzuziehen und um Mitternacht bei Kindersekt und Umarmungen unseren optischen und akustischen Teil zum Feuerwerk beizutragen. Ich könnte mir gut vorstellen, daß es von uns diverse youtube- Videos gibt, schließlich sieht Ottonormalanrufer nicht jeden Tag einer derartige Massierung von blau blinkenden, zweiklangtönenden Autos in einer Nebelwand.

Wie dem auch sei, ich wünsche allen Lesern, insbesondere Kollegen ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr.

Und auch wenn die Kanzlerin der Herzen ein schwieriges Jahr prophezeit, laßt Euch nicht verunsichern von Stellenabbau, Sparzwängen der Kassen, Rekommunalisierung, Reprivatisierung, Ausschreibungen oder Notlageerklärungen.

Prost!


Bin wieder da

16. Dezember 2011

Ja, ich lebe noch.  Und ja, ich weiß, ich war über ein Jahr nicht mehr aktiv.

Warum, weiß ich selbst nicht so genau, irgendwie war das Schreiben irgendwann nicht mehr ein einfaches Ventil, es gab einfachere.

Es kann auch sein, daß es daran liegt, daß der Hauptgrund meiner Schreibwut – der freundliche Kollege Raumtemperatur – mittlerweile nicht mehr mit mir zusammen fährt. Es war zwar ein langer Kampf, dies durchzusetzen, aber es hat sich gelohnt.

Allerdings gibt es gerade wieder genügend andere Dinge, die mich aufregen aber die nicht öffentlich unter Namensnennung und Assoziation erfolgen können und dürfen.

 

Alsdann, be prepared…


Hat Sarrazin vielleicht doch Recht?

12. September 2010

BAM! Wie eine Schlagzeile aus dem springerschen Massenblatt, oder?

Doch bevor ich geteert und gefedert werde, möge man mich anhören.

Ich gebe zu, gegenüber Michel Friedmann und Renate Künast habe ich den Nachteil, daß ich „Deutschland schafft sich ab“ nicht gelesen hab. Wohl aber diverse Digeste aus der Tages- und Wochenpresse, allerdings ist es dabei immer schwierig, sich ein Meinungsbild zu zaubern, welches vorurteilsfrei ist. Allerdings steht das Buch auf meiner todo- Liste.

Wie komm ich nun darauf? Bin ich wirklich so wahnsinnig zu behaupten, daß es ein Faulheits- oder Assigen gibt und dieses insbesondere bei Angehörigen von nicht-mitteleuropäischen Völkern verbreitet ist?

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Quickie III

30. August 2010

Ich hab grad gesehen, daß jemand auf meinem Blog nach „littmann kopie“ gesucht hat.

Kann nur mein Stethoskop sein, bitteschön:


Semantik

30. August 2010

Oha, wassn jetzt los? Hab ich nen Deutschkurs an der VHS besucht, oder warum auf einmal so ein Thema?

Keine Angst, es wird viel einfacher und hat was mit Dienstleistungen, Leistungen und unter Anderem mit explodierenden Rettungsdienstkosten zu tun.

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Schreibblockade

27. August 2010

Jup, da isse. Ich erlebte in den letzten Wochen eigentlich doch recht viel, hab aber komischerweise nie die Muße, mich hinzusetzen.

Und wenn dann komm ich mir vor wie ein Viertklässler, der gerade einen Essay über Dostojewski schreiben soll.

Dafür hab ich aber für meinen intelligenzbefreiten Beifahrer ein schickes Bildchen gefunden 😛